Segelfliegen lernen auf der Wasserkuppe – Wohnen im Schloss.
ABHEBEN. ERLEBEN. WACHSEN.
Zwei Wochen, die dich beflügeln – in jeder Hinsicht.
Tauche ein in zwei unvergessliche Wochen voller Abenteuer, Freiheit und neuer Perspektiven bei der Summerschool im LIETZ Internat Schloss Bieberstein. Vom 01.08. bis 14.08.2026 erwartet dich eine einzigartige Kombination aus Segelfliegen, Gemeinschaft und Schlossleben mitten in der faszinierenden Natur der Rhön. Auf der Wasserkuppe, dem größten Segelflugzentrum der Welt, lernst du gemeinsam mit erfahrenen Fluglehrern die Grundlagen des Segelfliegens. Spüre das Kribbeln beim Start, genieße den Blick über endlose Horizonte und entdecke, wie es sich anfühlt, selbst abzuheben. Dabei wohnst du in einem historischen Schloss mit modernem Komfort und erlebst eine besondere Atmosphäre voller Inspiration und Zusammenhalt. Neben der Flugausbildung erwarten dich spannende Aktivitäten, gemeinsame Erlebnisse und neue Freundschaften, die weit über den Sommer hinaus bleiben. Die Summerschool bietet dir die Chance, Verantwortung zu übernehmen, Selbstvertrauen aufzubauen und über dich hinauszuwachsen.
Hier lernst du nicht nur das Fliegen, sondern auch Teamgeist, Mut und Begeisterung für neue Herausforderungen.
Die Teilnahme kostet 2.500 € und beinhaltet Unterkunft, Verpflegung, Flugausbildung, Betreuung sowie das gesamte Programm. Teilnehmen können Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mit einem ärztlichen Flugtauglichkeitszeugnis und einer Körpergröße bis maximal zwei Meter. Wenn du bereit bist, Neues zu entdecken und unvergessliche Erinnerungen zu sammeln, dann ist diese Summerschool genau das Richtige für dich. Sichere dir jetzt deinen Platz und werde Teil eines Sommers, der dich beflügelt!
Schloss Bieberstein, ein privates Oberstufengymnnasium der Hemann-Lietz-Stiftung auf deiner hohen Bergkuppe und dann die Landesschule Pforta, ein öffentliches Internatsgymnasium für Hochbegabte in einem alten Zisterzienser Kloster vor den Toren von Naumburg. Kleine Lerngruppen auf Schloss Bieberstein und in der Landesschule – insgesamt 300 Schüler/innen – hatte ich 82 Schüler in fünf Klassen. Der vergleich der beiden Internate war sehr lehrreich. Beide Schulen haben ihren jeweils ganz eigenen spiritus loci. Das altehrwürige Schloss oberhalb von Hofbieber bei Fulda, das Hermann Lietz kurz nach 1900 erworben hat, um darin eine seiner Schulen zu gründen und die Landesschule, die 1543 das Kloster bezog, dass die Zisterzienser kurz vorher aufgegeben hatten. Zum Kloster gehört noch heute eine Kirche, die größer als so manche Stadtkirche ist und in der u .a. am Montagabend, Schüler/innen de Andacht weitgehend selbst gestalten. Wenn sie singen, könnte an meinen, die Kirche sei voll. Heute lernen in Schulpforta rund 300 Jugendliche der Klassen 9 bis 12 unter anspruchsvollen Aufnahmebedingungen und im Rahmen des Internatslebens. Ziel der Schule ist es weiterhin, talentierte junge Menschen unabhängig vom sozialen Hintergrund zu fördern, weshalb die Internatskosten vergleichsweise niedrig sind und zusätzliche Unterstützung durch Stiftungen erfolgt.
Unser Fotoalbum:
Nach dem Weggang der Zisterziensermönche 1540 wurde das Kloster 1543 von Kurfürst Moritz von Sachsen in eine staatliche Internatsschule für begabte Jungen umgewandelt, die kostenlos ausgebildet werden sollten. Anfangs lag der Schwerpunkt auf den Alten Sprachen, besonders Latein, und die Schule entwickelte sich trotz Kriegen und Krisen zu einer bedeutenden Bildungsstätte mit vielen berühmten Absolventen. Im 19. Jahrhundert erlebte Schulpforte unter preußischer Herrschaft eine Blütezeit, während sich im 20. Jahrhundert durch Weltkriege, Inflation und politische Umbrüche tiefgreifende Veränderungen ergaben. ⚔️ Während der NS-Zeit wurde die Schule zur nationalsozialistischen Eliteschule umgestaltet, später in der DDR in das sozialistische Bildungssystem integriert, wobei nach und nach neue Schwerpunkte wie Sprachen und Musik entstanden. Nach der deutschen Wiedervereinigung ging die Schule in die Trägerschaft Sachsen-Anhalts über, wurde modernisiert und um einen naturwissenschaftlichen Zweig ergänzt, sodass heute etwa 300 Schülerinnen und Schüler dort gemeinsam lernen und leben. Noch nie habe ich in einer Schule so viele Klaviere gesehen… und eine Schülerin, die ich suchte, saß in einem der Übungsräume und übte Harfe. In einen der Clubraeume kamen abends 20 Schüler/innen und wir haben den Klavierspieler vom Gare du Nord angeguckt. Ein anderer hatte mir Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ mitgebracht und wir haben mehrere Wochen lang, regelmäßig darin gelesen und darüber diskutiert.
Die Landesschule Pforta fördert besonders begabte Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse in den drei Schwerpunkten Fremdsprachen, Musik oder Naturwissenschaften, ohne die allgemeine Bildung zu vernachlässigen. Neben der fachlichen Vertiefung legt die Schule großen Wert auf soziale Kompetenzen, die durch das gemeinsame Leben im Internat und die Betreuung durch Lehrer als Hauseltern gestärkt werden. Als zertifizierte Begabtenförderschule ist sie Teil mehrerer Fördernetzwerke und Initiativen, wodurch ihre Absolventinnen und Absolventen zusätzlich zum Abitur besondere Leistungsnachweise für Studium und Beruf erhalten.
Schulpforta besitzt eine bemerkenswerte Historische Bibliothek, die um 1570 gegründet wurde und umfasst heute rund 80 000 Titel umfasst. Sie gehört jedoch aufgrund fehlender Neuanschaffungen seit dem Zweiten Weltkrieg vor allem zu den wissenschaftlich-historischen Sammlungen. Ihre Bestände reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, darunter mittelalterliche Handschriften und Inkunabeln, und wuchsen über Jahrhunderte durch staatliche Mittel, Spenden und Geschenke erheblich an. Heute ist sie eine Präsenzbibliothek für Forschung und historische Studien, während aktuelle Literatur den Schülerinnen und Schülern in einem modernen Studienzentrum zur Verfügung steht.
Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 – 1803), Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814), Philosoph.Leopold von Ranke (1795 – 1886), Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), Karl Gotthart Lamprecht (1856 – 1915) gehören zu den berühmten Schülern dieser Schule.
Drei Jahre lang als Französischlehrer während der Schuljahre 2022/2023 bis 2024/2025 auf Schloss Bieberstein in Hofbieber 16 km östlich von Fulda haben mir unvergessliche Erinnerungen beschert. Dort befindet sich ein Oberstufengymnasium der Hermann-Lietz-Stiftung, zu der auch die Schulen in Haubinda und Hohenwehrda gehören:
Auf das Stellenangebot eines Französischlehrers habe ich mich im Frühsommer 2022 dort beworben. Nachdem ich einiges über Hermann Lietz gelesen hatte, war ich neugierig geworden, ob ich dort tatsächlich sehen würde, wie die Lietz-Ideen dort in die Praxis umgesetzt wurden: Eine moderne Hermann-Lietz-Schule lautete mein Resümee nach frei Jahren.
Dr. Hermann Lietz war ein deutscher Reformpädagoge und Gründer der deutschen Landerziehungsheime….
Tatsächlich steht in den Internaten dieser Stiftung ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand im Mittelpunkt, wobei Gemeinschaft und Kommunikation eine zentrale Rolle spielen. Durch ein strukturiertes Orientierungs- und Coachingkonzept mit zusätzlichen Veranstaltungen wird soziale Verantwortung, Austausch und persönliche Haltung gefördert. Feste Rituale (das Klingeln beim Essen mit den Ansagen oder die Lernstunden oder die wöchentliche – weltliche – Kapelle mit vielen kulturellen Themen, Musik und Lesungen , klare Regeln und ein ausgewogenes Verhältnis von Lernen und Erholung schaffen einen sicheren Rahmen für individuelle Entfaltung. Selbständigkeit wird durch viele Aktivitäten ganz gezielt gefördert. Ein starkes internes und externes Netzwerk, der Verein der Altbürger bietet allen stündig neue Perspektiven.V ielfältige Angebote zur Berufs- und Studienorientierung unsere Schüler/innen nicht nur auf das Abitur, sondern auch auf ein selbstbestimmtes Leben vor.
15 km östlich von Fulda am Rande der Gemeinde Hofbieber
Vollmond über der Milseburg vom Schloss Bieberstein aus gesehen
PC: F 11 zeigt die Fotos über den ganzen Bildschirm. Mit einem Klick auf den rechten oder linken Bildrand des Fotos geht es vor oder zurück: 31 Fotos.
Auf der Website der Schule wird eine Führung durch die gesamte Schule angeboten. Außerdem gibt es auch ein Webcamera, mit der man vom Schloss rund in das Land sehen kann: Die Schule sagt, wir bieten unseren Schülern den Blick ins Leben.
Viele Schüler/innen lernen diese Hermann-Lietz-Schule durch ein Probewohnen kennen. Zwei/drei Tage nehmen sie am Internats-und Schulleben teil, wohnen dabei auch gleich in einer der Internatsfamilien und können sich dann entscheiden, ob sie dort oben lernen wohnen wolllen.
Schule auf Reisen lautet die Überschrift einer Seite auf der Website der Schule: Die 10. Klasse Gymnasium mit dem Schwerpunkt „10G Learn & Travel“ vermittelt wirtschaftliche, soziale, sprachliche und kulturelle Kernkompetenzen und bereitet gezielt auf die gymnasiale Oberstufe sowie die spätere Studien- und Berufswahl vor. Ergänzend zum regulären Unterricht nehmen die Schüler:innen an drei mehrwöchigen Auslandsreisen nach Italien, Ägypten und in die USA teil, die ganzheitliches Lernen durch direkte kulturelle Erfahrungen ermöglichen. Eine umfassende Berufs- und Studienorientierung mit Praxistagen, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstraining und Mitarbeit in schuleigenen Schülerbetrieben unterstützt die individuelle Stärkenentwicklung. Darüber hinaus fördern das Curriculum und das Internatsleben selbstständiges Arbeiten, Medienkompetenz sowie soziale und persönliche Fähigkeiten wie Verantwortungsbewusstsein und Selbstsicherheit.
Die Schüler/innen in E-International können in der Einführungsphase das erste Schulhalbjahr weltweit im Ausland zu verbringen und dabei Unterricht nach hessischem Lehrplan mit erlebnisorientiertem Lernen zu verbinden. Der Unterricht wird digital organisiert und durch Videounterricht, Lernplattformen sowie eine enge Begleitung durch Lehrkräfte und Coaches unterstützt, wobei Selbstständigkeit und Medienkompetenz im Mittelpunkt stehen. Die Zielländer sind gezielt so gewählt, dass ihre kulturellen, historischen, wirtschaftlichen und ökologischen Besonderheiten optimal zu den Unterrichtsinhalten passen. Das Programm fördert praxisnahes Lernen, Teamarbeit und Persönlichkeitsentwicklung und steht neben Bieberstein-Schüler:innen auch externen Bewerber/innen aus ganz Deutschland offen.
L’une des plus belles lignes ferroviaires allemandes traverse la vallée du Rhin de Mayence à Coblence. Si l’on réserve son billet en ligne auprès de la Bundesbahn, il faut décocher la case „liaisons rapides“, sinon les liaisons ICE plus chères, par exemple de Stuttgart à Cologne, sont proposées sur la rive droite du Rhin par la voie rapide. L’ICE arrive à Cologne plus d’une heure plus tôt, mais on ne voit rien du Rhin.
On réserve donc un IC via Mayence et Coblence – attention à la réservation des places, de préférence dans le sens de la marche à droite et encore mieux à une table, sinon il peut arriver que l’on regarde le mur à sa place – et si en plus on a de la chance et que l’on tombe sur un bus à deux étages, alors rien ne s’oppose au bonheur du voyage :
Un petit film de la vallée du Rhin. Tout d’abord, le train passe devant le Lorely :
En cliquant sur une photo, l’album photo s’ouvre avec 36 photos… F11 agrandit l’écran.
Eine der schönste deutschen Bahnstrecken führt durch das Rheintal von Mainz nach Koblenz. Bucht man bei der Bundesbahn online die Fahrkarte, sollte man den Haken bei „Schnelle Verbindungen“ entfernen, sonst werden die teureren ICE-Verbindungen z. B. von Stuttgart nach Köln über die Schnellbaustrecke rechtsrheinisch angeboten. Der ICE kommt über eine Stunde eher in Köln an, aber vom Rhein sieht man nichts.
Also bucht man einen IC über Mainz und Koblenz – aufpassen bei der Platzreservierung, am besten in Fahrtrichtung rechts und dann noch am besten an einem Tisch, sonst kann es passieren, dass man an seinem Sitzplatz auf die Wand guckt – und wenn man dann noch Glück und einen Doppeldecker erwischt, dann steht dem Reiseglück nichts im Weg:
Ein kurzer Film aus dem Rheintal. Zuerst fährt der Zug an der Lorely vorbei:
Mit dem Klick auf ein Foto öffnet sich das Fotoalbum mit 36 Fotos… F11 vergrößert den Bildschirm.
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