Stellenangebot: Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) am Hermann-Lietz-Internat Schloss Bieberstein

Die Einsatzstelle – das Schloss Bieberstein -, liegt außerhalb des Ortes Hofbieber, ca. 13 km östlich von Fulda und befindet sich in der Kernzone des Biospährenreservats Hessische Rhön.
Mehr zum Schloss: www.bieberstein.de
und hier: Erinnerungen an die Hermann-Lietz-Schule auf Schloss Bieberstein http://www.deutschland-blog.info/erinnerungen-an-die…/

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) am Hermann-Lietz-Internat Schloss Bieberstein
> https://www.lietz-schulen.de/schloss-bieberstein/informationen/schloss-bieberstein-als-arbeitgeber#stellenangebot
Umfeld

Die Einsatzstelle liegt außerhalb des Ortes Hofbieber, ca. 13 km östlich von Fulda und befindet sich in der Kernzone des Biospährenreservats Hessische Rhön. Die Rhöngemeinde verfügt über eine gute Versorgungsinfrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Arzt, Apotheke, Gastronomie, Post. Anschluss an den ÖPNV und Freibad von der Einsatzstelle in Laufweite.

Der Ort bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen sowie für Rad- und Mountainbike-Touren an. Die nahe gelegene Wasserkuppe bietet weitere Freizeitmöglichkeiten.
Einsatzstelle

Die Hermann-Lietzschule Bieberstein ist ein Oberstufeninternat in freier Trägerschaft und bietet derzeit ca. 100 Schülerinnen und Schülern von der 10. Klasse bis zum Schulabschluss (Abitur/Fachabitur) ein Zuhause. Neben der zum Schulgelände gehörenden historischen Schlossanlage pachtet das Internat einen großer Schulgarten mit Streuobstwiese, der in Kooperation mit einer Schäferin und als Teil des reformpädagogischen Profils zusammen mit den Schülerinnen und Schülern extensiv und naturnah bewirtschaftet wird.
Ihre Aufgaben

Mitarbeit bei der Instandhaltung des Schlossgeländes. Dies umfasst die Pflege von Beeten, Wegen und Rasenflächen, Schnitt von Sträuchern und Stauden. Dabei ist die kontinuierliche Umgestaltung zu einer naturnahen, klimagemäßen Anlage ein Anliegen. • Mitarbeit im Schulgarten (Baumschnitt, Kompostierung, Instandhaltungstätigkeiten) Unterstützung der erlebnispädagogischen Arbeit im Regelbetrieb (Anleiten von Schülergruppen bei gärtnerischen Tätigkeiten). • Vorbereitung und Durchführung umwelt- bzw. erlebnispädagogischer Aktionen und Projekte (z.B. Apfelernte, Projektwoche, Wochenend-Aktivitäten)

> Bitte weiterlesen.

Stellenangebot: Latein lehren in der Hermann-Lietz-Schule auf Schloss Bieberstein

Hermann-Lietz-Schule Schloss Bieberstein
Das Lietz Internat Schloss Bieberstein ist eine staatlich anerkannte Internatsschule mit ca. 100 Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe. Es ist ein renommiertes, reformpädagogisch ausgerichtetes Internat mit einer 120-jährigen Geschichte. Die Schule sucht zum 01.08.2026 eine Lehrkraft (m/w/d) für das Fach Latein; das Begleitfach ist beliebig.

Die Anzeige steht auf der Website der Schule: Lateinlehrer/in gesucht.

Mehr zum Schloss Bieberstein: Tatsächlich steht in den Internaten dieser Stiftung ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand im Mittelpunkt, wobei Gemeinschaft und Kommunikation eine zentrale Rolle spielen. Durch ein strukturiertes Orientierungs- und Coachingkonzept mit zusätzlichen Veranstaltungen wird soziale Verantwortung, Austausch und persönliche Haltung gefördert. Feste Rituale (das Klingeln beim Essen mit den Ansagen oder die Lernstunden oder die wöchentliche – weltliche – Kapelle mit vielen kulturellen Themen, Musik und Lesungen , klare Regeln und ein ausgewogenes Verhältnis von Lernen und Erholung schaffen einen sicheren Rahmen für individuelle Entfaltung. Selbständigkeit wird durch viele Aktivitäten ganz gezielt gefördert… Lesen Sie bitte weiter: > Erinnerungen an die Hermann-Lietz-Schule auf Schloss Bieberstein

Die Unbeliebtheit des Kanzlers?

Katja Thorwarth deutet am 4.5.2026 in der Frankfurter Rundschau Warum Merz der unbeliebteste Kanzler in der Geschichte Deutschlands ist
und zählt wie ein (schlechter) Lehrer alles auf, was seinen Schüler auf einer betonierten 5 hält, Versetzung nicht in Sicht, da kann der Schüler strampeln, wie wer will.

Ja, „Mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand dieses Landes nicht erhalten können“ fällt ihm auf die Füße, weil es unglücklich formuliert war, falsch ist es denn noch nicht. Den Wohlstand, den wir haben, ist nicht selbstverständlich. Etc. „Schließlich legte er sich noch mit den Rentner:innen an, da die Altersvorsorge der gesetzlichen Rentenversicherung „allenfalls noch die Basisabsicherung“ sein dürfte.“ Ist doch ok. In diesem Satz steht nichts von einer Kürzung, sondern die Absicht deutet auf eine Verbesserung der Lage, was die Vorgängerregierungen nicht geschafft haben. Wenn Du alle Aussagen prüfst und ihnen einen Faktenscheck zukommen lässt, sind die Inhalte nicht falsch, ja, man sagt, der Ton macht die Musik und damit liegt de Kanzler nicht immer gut. Wenn der Ton doch nur besser wäre! Aber besserer Ton und keine Entscheidungen > Die Reformen, auf die Deutschland wartet… welche bis wann? das wäre echt katastrophal.

BILD und die Genauigkeit der Information

Eine Fallstudie. Es geht um den Bürgerdialog in Salzwedel: „Town-Hall“ mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am 30.4.2026 Tag des Lokaljournalismus“: > https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/bundeskanzler-merz-im-buergerdialog/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE5NjU5Nw und 20′ 38“: Eine Teilnehmerin erinnert den Bundeskanzler daran, dass sie ihn eingeladen habe: „Ich habe Sie zu meiner Beerdigung eingeladen.“ Und sie fragt ihn nach seine bevorstehenden ansehnlichen Gehaltserhöhung. Dann kommt ihre Frage nach der Gerechtigkeit Der anstehenden Gesundheitsreform

Bild titelt am 2.5.2026:
Angefressen beim Bürgerdialog: Merz weist todkranke Wählerin schroff zurecht

Der Bildtitel „Merz weist todkranke Wählerin schroff zurecht. Sie fragte nach den Kürzungen im Gesundheitssystem“ lässt vermuten, der Kanzler habe sie wegen der Frage nach der Gesundheitsreform runtergeputzt, was natürlich nicht stimmt. Es ist richtig, dass nachdem sie gesagt hatte „ich habe sie zu meiner Beerdigung eingeladen“, und als von den 65.000 Euro für seine Tasche gesprochen wurde, der Kanzler wegen der ihm vorgeworfenen Erhöhung eher entschieden reagierte, statt sie „schroff“ zurechtzuweisen. Im ersten Teil seiner Antwort ging es also um seine Gehaltserhöhung (wobei der Kanzler – so ist es nicht – der Entscheidung von Dobrindt wohl vorgriff) nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Beamtengehälter… im zweiten Teil seiner Antwort verteidigte der Kanzler die Gesundheitsreform. Die Frage der Bürgerin zielte auf die Gerechtigkeit der Gesundheitsreform. Die BILD vermischt die beiden Antworten, so macht BILD Meinung…

> Dobrindt kürzt Merz-Gehaltsplus zusammen: So viel mehr bekommen Kanzler und Minister jetzt – MERKUR, 20.4.2026

Die Reformen, auf die Deutschland wartet… welche bis wann?

Eben hat mir ein Gesprächspartner gesagt, die Bundesregierung tue nichts. Der Eindruck scheint weit verbreitet zu sein und ist vielleicht eine Folge der Streitereien innerhalb der Koalition. Aber es scheint auch, dass die Koalition ihre bisherigen Erfolge nur schlecht verkaufen kann.

Die Bürger/innen warten auf Reformen, es komme nichts. Tatsächlich gibt es in Deutschland immer lautere Rufe nach Reformen, die nur von den Protesten übertönt werden, sowie Konturen einer Reform, wie die des Gesundheitssystems oder der Rente bekannt werden. Ja, es stimmt, die Wirtschaft wartet auf Impulse, die nun aufgrund der Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten konterkariert werden. Umso mehr erscheint es notwendig, den Stand der Arbeit der Bundesregierung nach einem Jahr zu betrachten:

Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau haben eine herausragende, existentielle und übergeordnete Bedeutung für unser Land. Die Bundesregierung möchte, den Staat einfacher, digitaler und erfolgreicher zu machen. Mit Entlastungspaketen und der Modernisierungsagenda ist bereits einiges erreicht worden. Die Bürokratiekosten für die Wirtschaft – wie Regierungskreise dies erläuterten – sollen um 25 Prozent und der Erfüllungsaufwand für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sowie Verwaltung um mindestens zehn Milliarden Euro sinken. Alleine im ersten Jahr der Legislaturperiode hat Bundesregierung Maßnahmen beschlossen, die in Höhe von über 3 Milliarden Euro entlasten. Dieser Weg wird, auch auf EU-Ebene, fortgesetzt.

Hie können einige Meilensteine genannt weden:

  • Mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat die Bundesregierung erstmals ein zentrales Ressort geschaffen, das sich ausschließlich der Digitalisierung und Modernisierung des Landes widmet.
    • Um diesen zentralen Aufgaben weiteren politischen Schub zu verleihen, hat das Kabinett den Staatssekretärsausschuss „Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau“ eingesetzt.
    • Im Oktober verabschiedete die Bundesregierung die Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung (Bund) – das umfassendste Programm für Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau der letzten Jahrzehnte. Im November fand das erste sogenannte Entlastungskabinett statt. Die Bundesregierung widmete ihre Kabinettssitzung einem Thema – dem Rückbau von Bürokratie – und legte einen konkreten Umsetzungsplan vor. Es wurden mehr als 50 weitere Maßnahmen eingebracht, die sukzessive in Gesetzesform gebracht werden, um substanzielle Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft in Höhe von mehreren Milliarden Euro zu erreichen.

> Digitales Bürokratiemeldeportal

    • Im Dezember verabschiedeten Bund und Länder die > föderale Modernisierungsagenda. Sie präsentiert mehr als 200 Maßnahmen für umfangreiche Vereinfachungen und Entlastungen, um konkret die Wirtschaft zu stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Die Beispiele sind zahlreich:

  • • Der in Kraft getretene „Bau-Turbo“ spart Zeit und Kosten beim Wohnungsbau  (Entlastungswirkung für die Verwaltung ca. 1,7 Milliarden Euro; Bürgerinnen und Bürger ca. 506 Millionen Euro; Wirtschaft 335 Millionen Euro.).
    • Mit dem 500 Milliarden Euro umfassenden Sondervermögen Infrastruktur undKlimaneutralität investiert der Bund so massiv wie noch in Straßen, Schienen, Brücken u.a. Damit die Vorhaben zügig umgesetzt werden können, hat die Bundesregierung das Infrastruktur-Zukunftsgesetz auf den Weg gebracht. Künftig soll der Bau wichtiger neuer Verkehrsprojekte im „überragenden öffentlichen Interesse“ stehen. Dies verkürzt Planungs- und Genehmigungsverfahren entscheidend, Unternehmen sind mit deutlich weniger Bürokratie belastet.
    • Mit dem „Vergabebeschleunigungsgesetz“ kommen öffentliche Aufträge schneller zustande (Entlastungswirkung für die Verwaltung ca. 281,9 Millionen Euro; Wirtschaft 98,9 Millionen Euro). Investitionsmittel und Gelder aus dem Sondervermögen können schneller und zielgerichtet eingesetzt werden.
    • Ein weiteres Vorhaben ist die Unternehmensgründung innerhalb von 24 Stunden. Ziel ist eine vollautomatisierte, digitale Anmeldung binnen 24 Stunden, basierend auf einem
    länderübergreifenden Konzept.
    • Auch Maßnahmen zum Bürokratierückbau in der Pflege wurden bereits umgesetzt (Entlastungswirkung für die Wirtschaft ca. 46,5 Millionen Euro; Verwaltung ca. 12,8 Millionen Euro; Zeitersparnis Bürger ca. 487.000 Stunden) – mit konkreten Erleichterungen u.a. für Pflegepersonal, Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen.
    • Weitere zentrale Projekte der Modernisierungsagenda des Bundes sind in den vergangenen Monaten erfolgreich umgesetzt oder auf den Weg gebracht worden, z.B. der bereits verfügbare digitale Fahrzeugschein, die Rechenzentrumsstrategie als Grundlage für KI-Lösungen sowie eine innovationsfreundliche und unbürokratische Umsetzung der KI-Verordnung in Deutschland.
    • Zudem sieht die föderale Modernisierungsagenda von Bund und Ländern weitere bürgernahe Erleichterungen (u.a. die Ausweitung automatisierter Steuererklärungen) sowie Entlastungen für die Wirtschaft (u.a. den Abbau von Berichts- und Dokumentationspflichten). Dazu gehört auch die verstärkte Nutzung von sogenannten Genehmigungsfiktionen. Das bedeutet, dass Anträge von Unternehmen als genehmigt gelten, wenn eine Behörde nicht in einer bestimmten Frist widerspricht.
    • Eine konkrete Entlastung für Familien aus den Vorhaben der föderalen Modernisierungsagenda: Das Kindergeld – eine der wichtigsten Geldleistungen an Familien – soll ab Frühjahr 2027 ohne Antrag ausgezahlt werden. Ziel ist es, Eltern durch Bürokratierückbau gerade in der Zeit nach der Geburt zu entlasten. Die Umstellung soll in zwei Stufen erfolgen. Die Familienkasse wird die relevanten Informationen künftig nach dem „Once-Only-Prinzip“ über den Datenaustausch der Verwaltung erhalten.

Witschaftsimpulse werden überall erwartet. Eines de Probleme sind die hohen Energiepreise:

Die Bundesregierung hat mit mehreren lang- und kurzfristigen Maßnahmenpaketen die Energiepreise gesenkt: Jährlich 10 Milliarden Euro sparen Unternehmen und Verbraucher im Jahr seit dem 1.1.2026 durch sinkende Netzentgelte Dank des Bundeszuschusses von 6,5 Mrd. Euro für 2026 und die Abschaffung der Gasspeicherumlage. Die Stromsteuersenkung wurde auf das europäisch zulässige Mindestmaß verstetigt und entlastet 600 0000 Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft. Zudem entlastet die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger sowie Betriebe angesichts der durch die Iran-Krise gestiegenen Spritpreise. So soll die Mineralölsteuer um circa 17 Cent pro Liter Benzin und Diesel für zwei Monate reduziert werden – insgesamt eine Entlastung um rund 1,6 Milliarden Euro. Ein Industriestrompreis wird energieintensive Industrieunternehmen entlasten. Das stärkt die Wirtschaft im internationalen Wettbewerb, vom Taschentuch- oder Schraubenhersteller bis zur Stahl- und Kupferindustrie. Der Industriestrompreis ergänzt die Strompreiskompensation, die dauerhaft gelten und auf weitere Branchen ausgeweitet werden soll.

Gerade erschienen: Lesen fürs Leben | Ausgabe 1/2026

Unsere Redaktion unterstützt die Initiative > Lesen fürs Leben von > Ernst Klett Sprachen.

Das Magazin „Lesen fürs Leben“ widmet sich der Bedeutung von Literatur und Lesen im schulischen Alltag. Es zeigt, wie Lesen Bildung fördert, Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Die Beiträge geben Einblicke in moderne Methoden des Literaturunterrichts und der Leseförderung. Dabei werden sowohl klassische Lektüren als auch digitale Medien wie Podcasts oder Hörtexte berücksichtigt. Das Magazin zeigt auch, wie Lesen demokratische Werte vermitteln und Empathie stärken kann.

Lesen eröffnet neue Horizonte. Albert Camus erzählt in seinem letzten Roman Le premier Homme, wie er mit seinem Kameraden aus der Bibliothek kommt mit neuen Schätzen unterm Arm. Sie haben sich sogleich auf die nächste Bank gesetzt, um nachzusehen, was für eine Welt ihnen diesmal die neuen Bücher auftun: Das ist die Neugier, die Lust auf Neues, Lesen ist auch ein Abenteuer. Man liest eine Geschichte und hat danach einen anderen Blick auf die Welt… man merkt, dass andere etwas anderes dabei erfahren haben und schon beginnt das Diskutieren über Literatur. Hat man erst mal das Literaturvirus eingefangen, bleibt es, das wird man nicht wieder los:

> Die Lektüresuchmaschine von Ernst Klett Sprachen

> Lesecurriculum Deutsch als Fremd – und Zweitsprache *.pdf – 1,4 MB

In diesem Magazin Lesen fürs Leben helfen praxisnahe Beispiele Lehrkräfte, Literatur motivierend und zeitgemäß einzusetzen. Auch Themen wie Identität, Vielfalt und Integration spielen eine wichtige Rolle. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Darüber hinaus werden innovative Projekte und Programme vorgestellt, die Freude am Lesen wecken sollen. Interviews und Erfahrungsberichte zeigen, wie Lesen im Unterricht lebendig werden kann. Das Magazin richtet sich vor allem an Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle Literaturinteressierten. Insgesamt bietet es Inspiration und konkrete Ideen, um Lesen als Schlüsselkompetenz für das Leben zu stärken.

In der neuen Ausgabe 1/2026 schreibt Tabea Kretschmann über Demokratische Grundwertebildung mit literarischen Texten und bezieht sich dabei auf die Lektüre > Edelweißpiraten von Dirk Reinhardt: Ein Zufall führt zur Freundschaft zwischen Josef Gerlach, einem Überlebenden des Zweiten Weltkriegs, und dem 16-jährigen Daniel. Als Josef ihm sein Tagebuch überlässt, taucht Daniel in eine dramatische Geschichte ein: Mit 14 verlässt Josef die Hitlerjugend und schließt sich den Edelweißpiraten an, einer Clique mit langen Haaren und lässiger Kleidung. Doch ihr Lebensstil wird von den Nazis nicht geduldet, sodass der Druck wächst und die Freunde schließlich gefährliche Aktionen planen und für ihre Freiheit kämpfen.

> Widerstand im Zweiten Weltkrieg > Edelweißpiraten – Website LMO Lebendiges Museum online – Ein Projekt des Deutschen Historischen Museums in Berlin

> Edelweißpiraten: Teenager gegen Hitler – Mediathek der ARD – verfügbar bis 24.3.2026

> Edelweißpiraten (Leipziger Platz) – Museen Köln

Neben mehreren Artikeln zu Lektüren für Englisch und Spanisch gibt es auch was für Französisch:

Denis Fender, der unserer Blog-Reaktion seit langem bekannt ist > Nachgefragt: Dennis Fender, Depuis notre dernière rencontre – 20. März 2019, gibt 10 Antworten auf die Frage Worum handelt es sich bei der Reihe « Je lis et j‘écoute » ? – Eine gute Gelegenheit, sich mit der französischen Sprache zu beschäftigen: Zur Erinnerung: > 222 Gründe für Französisch.

Mehr Artikel zum Thema Leseförderung finden Sie auf dem Blog von Ernst Klett Sprachen > www.lesen-fuers-leben.de.

> Die Lektüresuchmaschine von Ernst Klett Sprachen

> Weitere Leseempfehlungen für andere Fächer – Ernst Klett Sprachen

Michaela Strobel schreibt über Literarische Bildung für alle. Wie es gelingen kann, benachteiligte Kinder und Jugendliche an Literatur heranzuführen: „Leseförderung ist eine zentrale Aufgabe der Schule, aber sie kann Defizite nicht allein beheben oder Lesemotivation dauerhaft sichern. Oft fehlt bereits zu Hause ein positiver Bezug zu Büchern. Um dem entgegenzuwirken, sollten alle Beteiligten entlang des gesamten Sozialisations- und Bildungsprozesses zusammenarbeiten – von der Kita bis über die weiterführenden Schulen hinaus. Ziel ist es, benachteiligte Kinder durch vielfältige und kultursensible Ansätze zu erreichen und Chancengleichheit zu fördern…“ Bitte weiterlesen > Das Magazin „Lesen fürs Leben“ Nr. 6.

Lena Stenz hat genaue Vorstellungen: Lesen neu denken. Warum Podcasts in den Unterricht gehören. Ihre Grundgedanken „Das Medium Podcast verbindet klassische literarische Inhalte mit der Lebenswelt der Lernenden. Dabei können sie verschiedenste Formate ausprobieren: Buchbesprechungen, Figureninterviews, alternative Enden oder literarische Debatten lassen sich als Audioformate umsetzen,“ erläutert sie ausführlich in ihrem Artikel. Sie gibt nützliche Anregungen für die Nutzung von Podcasts im Unterricht. Am besten gleich ausprobieren: Motivation³ für Ihre Schüler/innen.

Die Redaktion von hat mit Michael Nowak, Schulleiter des Wagenburg-Gymnasiums in Stuttgart ein Gespräch über BÜCHERALARM@school im Einsatz in der Schule geführt. Lesen Sie dieses Gespräch und Sie werden BÜCHERALARM@school ganz bestimmt sehr bald in Ihrem Unterricht ausprobieren.

Die Überschrift des Beitrags von Adriana Akin lautete Lesen im Medienwechsel. Aufmerksamkeit und Teilhabe fördern: „Lesen ist und bleibt eine der zentralen Kompetenzen des Lernens. Doch die Art und Weise, wie junge Menschen Texte aufnehmen, verändert sich rasant. In einer Welt voller TikTok, Chats und Streaming müssen Bücher um Aufmerksamkeit kämpfen. Als Sprachenverlag, der einen großen Fokus auf das Lesen legt, hat Ernst Klett Sprachen dieses Spannungsfeld genauer betrachtet. Passend dazu präsentiert das Verlagshaus neue hybride Angebote, die zeigen, wie Lesen, Medienwechsel und digitale Tools sinnvoll zusammenwirken können.“

Und dann noch ein Beitrg von Grazia Ancillan über Buch oder Film? Beides!

Die Rubrik Neues von unseren Partnern ist diesmal dem ELI-Verlag gewidmet.

> Die Lektüresuchmaschine von Ernst Klett Sprachen

Siehe auch die Beiträge unserer Redaktion zu > Lektüren im Schulunterricht auf unserem Frankreich-Blog

Das Engagement der ADEAF für die deutsche Sprache

french german 

Mass migration ?

„Im Jahr 2025 beantragten 113.326 Menschen erstmals Asyl in Deutschland,“ – Website der Bundeszentrale für politische Bildung, siehe auch: > Grunddaten der Zuwandererbevölkerung in Deutschland – Website des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Die rückläufigen Zahlen erlauben es nicht, von einer Massenmigration zu sprechen. Man benutzt diesen Begriff, um vor Migranten zu warnen und sie als eine Gefahr für das eigene Land darzustellen, ohne zu bedenken, was die Migranten zur Flucht bewegt. Wenn sie an den Grenzen eines anderen Staates erscheinen, werden sie oft in Bausch und Bogen als „Illegale“ bezeichnet, was nach Ab- und Ausweisung bei Umgehung aller Asyl- und Menschenrechte klingt.

Wenn der US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar 2026 von Massenmigration als einer Bedrohung spricht…

… dann denkt unsere Redaktion an das Buch von Ursula Krechel:

> Rezension : Ursula Krechel, Vom Herzasthma des Exils auf diesem Blog

Das Thema der Migranten ist spätestens seit der Versicherung von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir schaffen das!“ zu einem ganz besonderen Reizthema geworden, das besonders von einer Partei am ganzen rechten Rand zum populistischen Stimmenfang genutzt wird: vgl. > Nachgefragt: Stephan Detjen, Maximilian Steinbeis, Die Zauberlehrlinge. Der Streit um die Flüchtlingspolitik und der Mythos vom Rechtsbruch.

Ursula Krechel hat zu diesen Themen für die kleine weiße Reihe bei Cotta einen sehr bemerkenswerten Essay verfasst: Vom Herzasthma des Exils. Sie hat sich vorgenommen „Etappen, Widersprüche und Konsequenzen der Migrationsgeschichte von der französischen Revolution bis ins 21. Jahrhundert“ (so der Klappentext) in den Blick zu nehmen. Das ist wahrlich ein anderer Blick auf Migranten, als bei diesem Thema von einem Zaun rund um Deutschland zu schwadronieren. Auf dem Klappentext steht auch: Krechel „stößt auf eine Einwanderungsgesellschaft, die keine sein will, die sich der elementaren Einsicht verweigert, dass diejenigen, die sich auf den unberechenbaren Weg machen, den Respekt der Sesshaften verdienen.“ Damit ist der Ton dieses Buches angeschlagen. Jedes einzelne Wort dieses Satzes trägt ein Argument zum Schutz der Migranten in sich, der in der Forderung nach mehr Respekt gegenüber denjenigen, die meist aus furchtbaren Gründen wie Krieg, Naturkatastrophen und Verfolgungen jeder Art sich oft auf einen sehr beschwerlichen und gefährlichen Weg machen, ihr Leben riskieren, um in Sicherheit für Leib und Leben zu gelangen, das als ein Menschenrecht man ihnen doch nicht absprechen dürfte. > Bitte weiterlesen

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