Gerade erschienen: Lesen fürs Leben | Ausgabe 1/2026

Unsere Redaktion unterstützt die Initiative > Lesen fürs Leben von > Ernst Klett Sprachen.

Das Magazin „Lesen fürs Leben“ widmet sich der Bedeutung von Literatur und Lesen im schulischen Alltag. Es zeigt, wie Lesen Bildung fördert, Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Die Beiträge geben Einblicke in moderne Methoden des Literaturunterrichts und der Leseförderung. Dabei werden sowohl klassische Lektüren als auch digitale Medien wie Podcasts oder Hörtexte berücksichtigt. Das Magazin zeigt auch, wie Lesen demokratische Werte vermitteln und Empathie stärken kann.

Lesen eröffnet neue Horizonte. Albert Camus erzählt in seinem letzten Roman Le premier Homme, wie er mit seinem Kameraden aus der Bibliothek kommt mit neuen Schätzen unterm Arm. Sie haben sich sogleich auf die nächste Bank gesetzt, um nachzusehen, was für eine Welt ihnen diesmal die neuen Bücher auftun: Das ist die Neugier, die Lust auf Neues, Lesen ist auch ein Abenteuer. Man liest eine Geschichte und hat danach einen anderen Blick auf die Welt… man merkt, dass andere etwas anderes dabei erfahren haben und schon beginnt das Diskutieren über Literatur. Hat man erst mal das Literaturvirus eingefangen, bleibt es, das wird man nicht wieder los:

> Die Lektüresuchmaschine von Ernst Klett Sprachen

> Lesecurriculum Deutsch als Fremd – und Zweitsprache *.pdf – 1,4 MB

In diesem Magazin Lesen fürs Leben helfen praxisnahe Beispiele Lehrkräfte, Literatur motivierend und zeitgemäß einzusetzen. Auch Themen wie Identität, Vielfalt und Integration spielen eine wichtige Rolle. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Darüber hinaus werden innovative Projekte und Programme vorgestellt, die Freude am Lesen wecken sollen. Interviews und Erfahrungsberichte zeigen, wie Lesen im Unterricht lebendig werden kann. Das Magazin richtet sich vor allem an Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle Literaturinteressierten. Insgesamt bietet es Inspiration und konkrete Ideen, um Lesen als Schlüsselkompetenz für das Leben zu stärken.

In der neuen Ausgabe 1/2026 schreibt Tabea Kretschmann über Demokratische Grundwertebildung mit literarischen Texten und bezieht sich dabei auf die Lektüre > Edelweißpiraten von Dirk Reinhardt: Ein Zufall führt zur Freundschaft zwischen Josef Gerlach, einem Überlebenden des Zweiten Weltkriegs, und dem 16-jährigen Daniel. Als Josef ihm sein Tagebuch überlässt, taucht Daniel in eine dramatische Geschichte ein: Mit 14 verlässt Josef die Hitlerjugend und schließt sich den Edelweißpiraten an, einer Clique mit langen Haaren und lässiger Kleidung. Doch ihr Lebensstil wird von den Nazis nicht geduldet, sodass der Druck wächst und die Freunde schließlich gefährliche Aktionen planen und für ihre Freiheit kämpfen.

> Widerstand im Zweiten Weltkrieg > Edelweißpiraten – Website LMO Lebendiges Museum online – Ein Projekt des Deutschen Historischen Museums in Berlin

> Edelweißpiraten: Teenager gegen Hitler – Mediathek der ARD – verfügbar bis 24.3.2026

> Edelweißpiraten (Leipziger Platz) – Museen Köln

Neben mehreren Artikeln zu Lektüren für Englisch und Spanisch gibt es auch was für Französisch:

Denis Fender, der unserer Blog-Reaktion seit langem bekannt ist > Nachgefragt: Dennis Fender, Depuis notre dernière rencontre – 20. März 2019, gibt 10 Antworten auf die Frage Worum handelt es sich bei der Reihe « Je lis et j‘écoute » ? – Eine gute Gelegenheit, sich mit der französischen Sprache zu beschäftigen: Zur Erinnerung: > 222 Gründe für Französisch.

Mehr Artikel zum Thema Leseförderung finden Sie auf dem Blog von Ernst Klett Sprachen > www.lesen-fuers-leben.de.

> Die Lektüresuchmaschine von Ernst Klett Sprachen

> Weitere Leseempfehlungen für andere Fächer – Ernst Klett Sprachen

Michaela Strobel schreibt über Literarische Bildung für alle. Wie es gelingen kann, benachteiligte Kinder und Jugendliche an Literatur heranzuführen: „Leseförderung ist eine zentrale Aufgabe der Schule, aber sie kann Defizite nicht allein beheben oder Lesemotivation dauerhaft sichern. Oft fehlt bereits zu Hause ein positiver Bezug zu Büchern. Um dem entgegenzuwirken, sollten alle Beteiligten entlang des gesamten Sozialisations- und Bildungsprozesses zusammenarbeiten – von der Kita bis über die weiterführenden Schulen hinaus. Ziel ist es, benachteiligte Kinder durch vielfältige und kultursensible Ansätze zu erreichen und Chancengleichheit zu fördern…“ Bitte weiterlesen > Das Magazin „Lesen fürs Leben“ Nr. 6.

Lena Stenz hat genaue Vorstellungen: Lesen neu denken. Warum Podcasts in den Unterricht gehören. Ihre Grundgedanken „Das Medium Podcast verbindet klassische literarische Inhalte mit der Lebenswelt der Lernenden. Dabei können sie verschiedenste Formate ausprobieren: Buchbesprechungen, Figureninterviews, alternative Enden oder literarische Debatten lassen sich als Audioformate umsetzen,“ erläutert sie ausführlich in ihrem Artikel. Sie gibt nützliche Anregungen für die Nutzung von Podcasts im Unterricht. Am besten gleich ausprobieren: Motivation³ für Ihre Schüler/innen.

Die Redaktion von hat mit Michael Nowak, Schulleiter des Wagenburg-Gymnasiums in Stuttgart ein Gespräch über BÜCHERALARM@school im Einsatz in der Schule geführt. Lesen Sie dieses Gespräch und Sie werden BÜCHERALARM@school ganz bestimmt sehr bald in Ihrem Unterricht ausprobieren.

Die Überschrift des Beitrags von Adriana Akin lautete Lesen im Medienwechsel. Aufmerksamkeit und Teilhabe fördern: „Lesen ist und bleibt eine der zentralen Kompetenzen des Lernens. Doch die Art und Weise, wie junge Menschen Texte aufnehmen, verändert sich rasant. In einer Welt voller TikTok, Chats und Streaming müssen Bücher um Aufmerksamkeit kämpfen. Als Sprachenverlag, der einen großen Fokus auf das Lesen legt, hat Ernst Klett Sprachen dieses Spannungsfeld genauer betrachtet. Passend dazu präsentiert das Verlagshaus neue hybride Angebote, die zeigen, wie Lesen, Medienwechsel und digitale Tools sinnvoll zusammenwirken können.“

Und dann noch ein Beitrg von Grazia Ancillan über Buch oder Film? Beides!

Die Rubrik Neues von unseren Partnern ist diesmal dem ELI-Verlag gewidmet.

> Die Lektüresuchmaschine von Ernst Klett Sprachen

Siehe auch die Beiträge unserer Redaktion zu > Lektüren im Schulunterricht auf unserem Frankreich-Blog

Klett Sprachen: Logo! B1 – Deutschbuch ist erschienen

Bei Ernst Klett Sprachen ist ein Übungsbuch mit Audios > Logo! B1 Deutsch für Jugendliche erschienen.

*Logo! Einfach und sicher Deutsch lernen!* ist ein modernes und durchdachtes Lehrwerk für Jugendliche ab 10 Jahren, die schnell und zuverlässig Deutsch lernen möchten. Besonders geeignet ist es für den Unterricht mit einer geringen Wochenstundenzahl, da die Inhalte klar strukturiert und gut aufeinander abgestimmt sind.

Mit der flexiblen Kombination aus Print- und digitaler Ausgabe kann *Logo!* im Präsenzunterricht und im Online-Unterricht effektiv eingesetzt werden. Die integrierten digitalen Angebote wie Videos, Grammatikclips, Vokabelspiele und Onlineübungen motivieren für ein kurzweiliges und zeitgemäßes Lernen, das die Lernenden aktiv einbindet.

Das Lehrwerk bietet zahlreiche Differenzierungsangebote, sodass unterschiedliche Lerntypen gezielt gefördert werden können. Zusätzlich bereichern spezielle CLIL-Aufgaben den fachübergreifenden Unterricht und fördern durch Projektaufgaben sowie Mediation wichtige kommunikative Kompetenzen. Gezielte Fertigkeitstrainings und landeskundliche Aufgaben vermitteln nicht nur sprachliches Wissen, sondern auch kulturelle Hintergründe.

> Ins Probekapitel reinschauen.

Trotz der flachen Progression enthält *Logo!* ein intensives Prüfungstraining, das die Lernenden perfekt auf Tests und Prüfungen vorbereitet. Durch Selbstevaluationsangebote und Wahlaufgaben wird das autonome Lernen gestärkt.

*Logo!* überzeugt als vielseitiges, schülernahes und praxisorientiertes Lehrwerk, das Lehrkräfte und Lernende optimal beim Deutschlernen unterstützt.

Zielgruppe: Logo! führt zu den Niveaustufen A1, A2 und B1 und bereitet anhand jugendtypischer Themen auf die Prüfungen Fit, DSD I, KID und Zertifikat B1 vor.

Deutsch als Fremdsprache (DaF)
Sarah Fleer, Tanja Mayr-Sieber, Anna Pohlschmidt, Bettina Schwieger
> Logo! B1
Deutsch für Jugendliche
Übungsbuch mit Audios
ISBN: 978-3-12-605403-4

> Alle Titel der Reihe: Logo!

Unterrichten in Schulpforta

Mit den Monaten nach Schloss Bieberstein als Französisch- und Geschichtslehrer in der Landesschule Pforta in Naumburg auf den Spuren von Friedrich Nietzsche, der dort von 1858-1864 Schüler war, sind nachdrückliche Erlebnisse und Erinnerungen verbunden. Sue Prideaux hat in ihrer Biographie ausführlich über die Schulzeit Nietzsches in Schulpforta berichtet: Lesebericht: Sue Prideaux, Ich bin Dynamit. Das Leben des Friedrich Nietzsche.

Schloss Bieberstein, ein privates Oberstufengymnnasium der Hemann-Lietz-Stiftung auf deiner hohen Bergkuppe und dann die Landesschule Pforta, ein öffentliches Internatsgymnasium für Hochbegabte in einem alten Zisterzienser Kloster vor den Toren von Naumburg. Kleine Lerngruppen auf Schloss Bieberstein und in der Landesschule – insgesamt 300 Schüler/innen – hatte ich 82 Schüler in fünf Klassen. Der vergleich der beiden Internate war sehr lehrreich. Beide Schulen haben ihren jeweils ganz eigenen spiritus loci. Das altehrwürige Schloss oberhalb von Hofbieber bei Fulda, das Hermann Lietz kurz nach 1900 erworben hat, um darin eine seiner Schulen zu gründen und die Landesschule, die 1543 das Kloster bezog, dass die Zisterzienser kurz vorher aufgegeben hatten. Zum Kloster gehört noch heute eine Kirche, die größer als so manche Stadtkirche ist und in der u .a. am Montagabend, Schüler/innen de Andacht weitgehend selbst gestalten. Wenn sie singen, könnte an meinen, die Kirche sei voll. Heute lernen in Schulpforta rund 300 Jugendliche der Klassen 9 bis 12 unter anspruchsvollen Aufnahmebedingungen und im Rahmen des Internatslebens. Ziel der Schule ist es weiterhin, talentierte junge Menschen unabhängig vom sozialen Hintergrund zu fördern, weshalb die Internatskosten vergleichsweise niedrig sind und zusätzliche Unterstützung durch Stiftungen erfolgt.

Unser Fotoalbum:

Nach dem Weggang der Zisterziensermönche 1540 wurde das Kloster 1543 von Kurfürst Moritz von Sachsen in eine staatliche Internatsschule für begabte Jungen umgewandelt, die kostenlos ausgebildet werden sollten. Anfangs lag der Schwerpunkt auf den Alten Sprachen, besonders Latein, und die Schule entwickelte sich trotz Kriegen und Krisen zu einer bedeutenden Bildungsstätte mit vielen berühmten Absolventen. Im 19. Jahrhundert erlebte Schulpforte unter preußischer Herrschaft eine Blütezeit, während sich im 20. Jahrhundert durch Weltkriege, Inflation und politische Umbrüche tiefgreifende Veränderungen ergaben. ⚔️ Während der NS-Zeit wurde die Schule zur nationalsozialistischen Eliteschule umgestaltet, später in der DDR in das sozialistische Bildungssystem integriert, wobei nach und nach neue Schwerpunkte wie Sprachen und Musik entstanden. Nach der deutschen Wiedervereinigung ging die Schule in die Trägerschaft Sachsen-Anhalts über, wurde modernisiert und um einen naturwissenschaftlichen Zweig ergänzt, sodass heute etwa 300 Schülerinnen und Schüler dort gemeinsam lernen und leben. Noch nie habe ich in einer Schule so viele Klaviere gesehen… und eine Schülerin, die ich suchte, saß in einem der Übungsräume und übte Harfe. In einen der Clubraeume kamen abends 20 Schüler/innen und wir haben den Klavierspieler vom Gare du Nord angeguckt. Ein anderer hatte mir Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ mitgebracht und wir haben mehrere Wochen lang, regelmäßig darin gelesen und darüber diskutiert.

Die Landesschule Pforta fördert besonders begabte Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse in den drei Schwerpunkten Fremdsprachen, Musik oder Naturwissenschaften, ohne die allgemeine Bildung zu vernachlässigen. Neben der fachlichen Vertiefung legt die Schule großen Wert auf soziale Kompetenzen, die durch das gemeinsame Leben im Internat und die Betreuung durch Lehrer als Hauseltern gestärkt werden. Als zertifizierte Begabtenförderschule ist sie Teil mehrerer Fördernetzwerke und Initiativen, wodurch ihre Absolventinnen und Absolventen zusätzlich zum Abitur besondere Leistungsnachweise für Studium und Beruf erhalten.

Schulpforta besitzt eine bemerkenswerte Historische Bibliothek, die um 1570 gegründet wurde und umfasst heute rund 80 000 Titel umfasst. Sie gehört jedoch aufgrund fehlender Neuanschaffungen seit dem Zweiten Weltkrieg vor allem zu den wissenschaftlich-historischen Sammlungen. Ihre Bestände reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, darunter mittelalterliche Handschriften und Inkunabeln, und wuchsen über Jahrhunderte durch staatliche Mittel, Spenden und Geschenke erheblich an. Heute ist sie eine Präsenzbibliothek für Forschung und historische Studien, während aktuelle Literatur den Schülerinnen und Schülern in einem modernen Studienzentrum zur Verfügung steht.

Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 – 1803), Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814), Philosoph.Leopold von Ranke (1795 – 1886), Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), Karl Gotthart Lamprecht (1856 – 1915) gehören zu den berühmten Schülern dieser Schule.

Erinnerungen an die Hermann-Lietz-Schule auf Schloss Bieberstein

Drei Jahre lang als Französischlehrer während der Schuljahre 2022/2023 bis 2024/2025 auf Schloss Bieberstein in Hofbieber 16 km östlich von Fulda haben mir unvergessliche Erinnerungen beschert. Dort befindet sich ein Oberstufengymnasium der Hermann-Lietz-Stiftung, zu der auch die Schulen in Haubinda und Hohenwehrda gehören:

Hermann-Lietz-Schule Schloss Bieberstein

Auf das Stellenangebot eines Französischlehrers habe ich mich im Frühsommer 2022 dort beworben. Nachdem ich einiges über Hermann Lietz gelesen hatte, war ich neugierig geworden, ob ich dort tatsächlich sehen würde, wie die Lietz-Ideen dort in die Praxis umgesetzt wurden: Eine moderne Hermann-Lietz-Schule lautete mein Resümee nach frei Jahren.

Dr. Hermann Lietz war ein deutscher Reformpädagoge und Gründer der deutschen Landerziehungsheime….

Tatsächlich steht in den Internaten dieser Stiftung ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand im Mittelpunkt, wobei Gemeinschaft und Kommunikation eine zentrale Rolle spielen. Durch ein strukturiertes Orientierungs- und Coachingkonzept mit zusätzlichen Veranstaltungen wird soziale Verantwortung, Austausch und persönliche Haltung gefördert. Feste Rituale (das Klingeln beim Essen mit den Ansagen oder die Lernstunden oder die wöchentliche – weltliche – Kapelle mit vielen kulturellen Themen, Musik und Lesungen , klare Regeln und ein ausgewogenes Verhältnis von Lernen und Erholung schaffen einen sicheren Rahmen für individuelle Entfaltung. Selbständigkeit wird durch viele Aktivitäten ganz gezielt gefördert. Ein starkes internes und externes Netzwerk, der Verein der Altbürger bietet allen stündig neue Perspektiven.V ielfältige Angebote zur Berufs- und Studienorientierung unsere Schüler/innen nicht nur auf das Abitur, sondern auch auf ein selbstbestimmtes Leben vor.

PC: F 11 zeigt die Fotos über den ganzen Bildschirm. Mit einem Klick auf den rechten oder linken Bildrand des Fotos geht es vor oder zurück: 31 Fotos.

Schloss Bieberstein: Tor zum schlosshof. Blick auf den Sonnenaufgang

Auf der Website der Schule wird eine Führung durch die gesamte Schule angeboten. Außerdem gibt es auch ein Webcamera, mit der man vom Schloss rund in das Land sehen kann: Die Schule sagt, wir bieten unseren Schülern den Blick ins Leben.

> Stellenangebote auf Schloss Bieberstein

Viele Schüler/innen lernen diese Hermann-Lietz-Schule durch ein Probewohnen kennen. Zwei/drei Tage nehmen sie am Internats-und Schulleben teil, wohnen dabei auch gleich in einer der Internatsfamilien und können sich dann entscheiden, ob sie dort oben lernen wohnen wolllen.

Schule auf Reisen lautet die Überschrift einer Seite auf der Website der Schule: Die 10. Klasse Gymnasium mit dem Schwerpunkt „10G Learn & Travel“ vermittelt wirtschaftliche, soziale, sprachliche und kulturelle Kernkompetenzen und bereitet gezielt auf die gymnasiale Oberstufe sowie die spätere Studien- und Berufswahl vor. Ergänzend zum regulären Unterricht nehmen die Schüler:innen an drei mehrwöchigen Auslandsreisen nach Italien, Ägypten und in die USA teil, die ganzheitliches Lernen durch direkte kulturelle Erfahrungen ermöglichen. Eine umfassende Berufs- und Studienorientierung mit Praxistagen, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstraining und Mitarbeit in schuleigenen Schülerbetrieben unterstützt die individuelle Stärkenentwicklung. Darüber hinaus fördern das Curriculum und das Internatsleben selbstständiges Arbeiten, Medienkompetenz sowie soziale und persönliche Fähigkeiten wie Verantwortungsbewusstsein und Selbstsicherheit.

Die Schüler/innen in E-International können in der Einführungsphase das erste Schulhalbjahr weltweit im Ausland zu verbringen und dabei Unterricht nach hessischem Lehrplan mit erlebnisorientiertem Lernen zu verbinden. Der Unterricht wird digital organisiert und durch Videounterricht, Lernplattformen sowie eine enge Begleitung durch Lehrkräfte und Coaches unterstützt, wobei Selbstständigkeit und Medienkompetenz im Mittelpunkt stehen. Die Zielländer sind gezielt so gewählt, dass ihre kulturellen, historischen, wirtschaftlichen und ökologischen Besonderheiten optimal zu den Unterrichtsinhalten passen. Das Programm fördert praxisnahes Lernen, Teamarbeit und Persönlichkeitsentwicklung und steht neben Bieberstein-Schüler:innen auch externen Bewerber/innen aus ganz Deutschland offen.

> Hermann-Lietz-Schule Schloss Bieberstein

Und danach der Unterricht in Schulpforta.